SolidCAM und iMachining sind am Produktionsprozess des Škoda Fabia R5 beteiligt

...bereits nach zwei Monaten hatte sich die Anschaffung von iMachining amortisiert! Die größten Einsparungen gab es in punkto Bearbeitungszeiten, die im Vergleich zu vorher in vielen Fällen sogar halbiert werden konnten...

...bereits nach zwei Monaten hatte sich die Anschaffung von iMachining amortisiert! Die größten Einsparungen gab es in punkto Bearbeitungszeiten, die im Vergleich zu vorher in vielen Fällen sogar halbiert werden konnten...

Zítka-motorsport befindet sich unweit von Mladá Boleslav. Das tschechische Unternehmen beschäftigt sieben Mitarbeiter und befasst sich mit der mechanischen Fertigung von Prototypernteilen, Spannvorrichtungen, der Modifikation bestehender Komponenten und der Kleinserienfertigung von Teilen für Rennfahrzeuge.

Der Chef, Marek Zítka, ist ein ehemaliger Rallye-Cross-Fahrer und späterer CNC-Maschinenprogrammierer, der seine mechanische Ausbildung bei Škoda MB absolvierte. Als er seine Rennkariere aufgrund einer Handgelenksverletzung aufgeben musste, beschloss er, sich auf die Entwicklung und Produktion von Zubehörteilen für Rennwagen zu konzentrieren.

Zítka-motorsport verkauft und produziert seine Rennwagen-Komponenten ausschließlich für Škoda Auto. Das Produktportfolio ist vielfältig und beinhaltet unter anderem Teile wie Getriebegehäuse, Pleuel, Schalthebel, Antriebsachsen, Kardanteile, Filterhalter, Armlehnen, Motorschutzteile, Stoßdämpfer, anatomische Hebel und Pedale.

Marek Zítka lieferte Teile für Rallye Specials wie den Octavia, Octavia WRC, Fabia WRC sowie Fabia S2000. Aktuell stellt er Zubehörteile für den Fabia R5 her, von denen die meisten aus Aluminiumlegierungen (7075 und 7022), wie sie in der Luft- und Raumfahrtindustrie gebräuchlich sind, bestehen. Andere Komponenten sind aus korrosionsbeständigen, legierten Stählen, ein paar wenige auch aus Titan. Zítka nutzt seine langjährige Erfahrung bei der Gestaltung von Rennwagen-Komponenten während seiner Konsultationen mit den Entwicklungsingenieuren bei Škoda Auto.

Tiefgreifende Veränderungen beim Fräsen durch iMachining von SolidCAM

In 1998 begann alles mit einer 3-Achsen Fräsmaschine. Fünf Jahre später in 2003 erneuerte Zítka-motorsport seinen Maschinenpark, um den stegig steigenden Anforderungen an Produktionsgenauigkeit, Geschwindigkeit und Qualität gerecht zu werden. Damals entschied sich das Unternehmen für den Umstieg von konventionellen Fräsmaschinen auf CNC-Maschinen und es wurde das erste 5-Achsen Bearbeitungszentrum, eine Mikron UCP 600 angeschafft.

Mit dem Kauf der Maschine erkannte Zítka, dass der Bearbeitungsprozess neue Lösungen erforderte, vor allem beim Modifizieren der Modelle in CAD und CAM. Nachdem er sich auf dem Markt umgeschaut und Empfehlungen eingeholt hatte, entschied sich Zítka für die Gesamtlösung Solidworks und SolidCAM.

Anfangs beschränkte sich Zítka auf einfachere Strategien mit 2.5 Achsen. Aber nach einer Weile nahm das Unternehmen komplexere Teile an, die ein hohes Maß an geometrischer Präzision erforderten und schnell und effizient geschruppt werden mussten. Um komplizierte Teile in einem realistischen Zeitrahmen liefern zu können, testete Marek Zítka die revolutionäre iMachining-Technologie von SolidCAM.

iMachining ist ein technologischer Durchbruch bei der Erzeugung von Werkzeugbahnen. Durch die Optimierung des Werkzeugeingriffwinkels und der Schnittgeschwindigkeit über die gesamte Bearbeitung hinweg, kann extrem viel schneller und tiefer gefräst werden. Ein weiteres PLUS ist der einzigartige iMachining Technology-Wizard . Er berechnet automatisch die optimalen Fräsparameter und berücksichtigt dabei das zu zerspanende Material und die Leistungsdaten der CNC-Maschine für Prozesssicherheit ab dem ersten Fräsversuch.

Mit iMachining und dem patentiertem Technology Wizard konnte Zítka unglaubliche Einsparungen und Effizienzsteigerungen bei sämtlichen CNC-Fräsoperationen erzielen, was zu wesentlich höheren Gewinnen führte.

Schnelle Amortisation

Zítka-motorsport war von den enormen Vorteilen der iMachining-Technologie begeistert, vor allem dachdem sich zeigte, dass sich die Investition in iMachining bereits nach zwei Monaten bezahlt gemacht hatte! Die größten Einsparungen gab es in punkto Bearbeitungszeiten, die im Vergleich zu vorher in vielen Fällen sogar halbiert werden konnten.

Noch ein wichtiger Vorteil von iMachining sind die geringeren Werkzeugkosten durch verlängerte Standzeiten. Dank der optimalen Vorschübe und Drehzahlen durch den Technology Wizard konnte die Werkzeugstandzeit um das 5-Fache erhöht werden. Weil jetzt mit voller Zustelltiefe gefräst werden konnte, war sichergestellt, dass nicht nur der vordere Bereich sondern das komplette Werkzeug zum Einsatz kam. So wurden Extrakosten für Premium- und Spezialfräser bei harten Werkstoffen eingespart.

Im Laufe der Zeit offenbarte sich ein weiteres PLUS, das sich nicht auf den ersten Blick erschloss - dank der iMachining-Technologie gab es weniger Maschinenstillstand. Das bedeutete weniger Maschinenverschleiß, längere Maschinenlaufzeiten, weniger Wartungskosten und längere Lebensdauer der Maschine.

Seit iMachining sind Geschwindigkeiten von 13.000 U/min und Vorschubgeschwindigkeiten von 8 Metern pro Minute unter Einsatz der vollen Schneidenlänge des Werkzeugs  typische Bearbeitungsparameter bei Zítka-motorsport.

Zusätzlich zu iMachining nutzt Zítka-motorsport das 5x-Modul von SolidCAM und setzt es je nach Anforderung simultan oder indexial ein. Prozesssicherheit, Aufspannung des halbfertigen Teils und die kontinuierliche Überwachung des Bearbeitungsprozesses (Bsp. das Überprüfen einer abgebrochenen Bohrerspitze in einem Bohrloch) werden mithilfe von Solid Probe, dem Antastmodul in SolidCAM, gewährleistet. Gemäß einer qualifizierten Schätzung hatte sich die gesamte Investition in SolidCAM einschließlich seiner Plug-in-Module innerhalb eines Jahres amortisiert.

Zítka-motorsport verwendet SolidCAM als Komplettlösung für die Anforderungen seiner Fertigung. Das Unternehmen zählt fünfachsige CNC-Bearbeitungszentren wie die Hermle C400 und die Mikron UCP 600 zu seinem Maschinenpark. Drehbearbeitungen werden an multifunktionalen CNC-Bearbeitungszentren mit Revolver wie der Kovosvit 54/1500 Masturn und DMG Mori 310 Ecoturn 310 ausgeführt. Alle Maschinen sind mit Heidenhain Steuerungen ausgestattet.